DSCH & beyond (Schostakowitsch-Zyklus)

Holzhausenkonzerte // Eliot Quartett

Holzhausenkonzerte // Eliot Quartett

Kurzinformation

Zum 50. Todestag von Dmitri Schostakowitsch (9. August 2025) gestaltet das Eliot Quartett einen außergewöhnlichen Konzertzyklus in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlössen; zugleich feiert das Frankfurter Ensemble sein zehnjähriges Bestehen. Start der zwölfteiligen Konzertreihe ist am 8. Februar 2024.

Im Sommer 1938 schrieb Dmitri Schostakowitsch in wenigen Wochen sein erstes Streichquartett – davon ausgehend, dass „nichts daraus wird“. Das Quartett sei nämlich „eine der schwierigsten musikalischen Gattungen“, wie der Komponist urteilte. Dennoch bildete dieses bescheidene, knapp 16-minütige Stück den Startpunkt einer Reihe von 15 Streichquartetten, die als eine Art Gesamtschau von Schostakowitschs Schaffen betrachtet werden können, deren stilistische, klangliche und expressive Vielseitigkeit immer aufs Neue fasziniert.

Im Vorfeld des 50. Todestages von Schostakowitsch am 9. August 2025 widmet sich das Eliot Quartett diesem bedeutsamen Kapitel der Kammermusik so ausführlich, wie es kaum je geschieht. In Zusammenarbeit mit der Frankfurter Bürgerstiftung und mit der Ernst Max von Grunelius-Stiftung als Hauptförderer gestaltet es zwischen Februar 2024 und Juli 2025 eine zyklische Aufführung aller Streichquartette von Schostakowitsch im Holzhausenschlösschen.

Das Besondere: die Werke werden nicht so konzentriert wie möglich dargeboten, sondern in zwölf Programmen ausgewählten Stücken anderer Komponisten von Johann Sebastian Bach über Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert bis hin zu Sofia Gubaidulina und Avo Pärt gegenübergestellt. Auf diese Weise geht das Eliot Quartett (wie schon der Titel des Zyklus „DSCH & beyond“ ankündigt) ganz bewusst über Schostakowitsch hinaus, zuweilen auch auf Distanz zu ihm, um sich dann umso intensiver anzunähern. Dem Publikum werden dabei Verbindungslinien aufgezeigt, die sonst verborgen bleiben – ein Konzept, das in seiner umfang- und bezugsreichen Anlage international seinesgleichen sucht. Um die Ohren im Publikum schon vor dem ersten Ton für solche Hintergründe zu spitzen, gibt das Quartett zu jedem Konzert eine kurze Einführung.

Den Auftakt des Zyklus bildet eine Doppelveranstaltung mit dem ersten Konzert am 8. Februar und einer Lesung des Komponisten und Schostakowitsch-Freundes Krzysztof Meyer am 9. Februar.

Das Eliot Quartett ist der Frankfurter Bürgerstiftung seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden und bedarf in seiner Heimatstadt eigentlich keiner Vorstellung mehr. Maryana Osipova und Alexander Sachs (Violinen), Dmitry Hahalin (Viola) und Michael Preuss (Violoncello) konzertieren seit 2014 zusammen und waren 2019 das erste „Streichquartett in Residence“ im Holzhausenschlösschen, wo auch während der Pandemie mehrere Konzerte als Streaming-Angebote stattfanden. Weitere Auftritte führten das Ensemble u.a. zur Schubertiade Hohenems, zur Styriarte Graz, zum Musikfest Stuttgart, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern oder in die Elbphilharmonie Hamburg. 2022 gestaltete das Quartett sein Festival „Eliots am Main“ im Historischen Festsaal in Frankfurt und im Herbst 2023 absolvierte es eine Kanada-Tournee.

Website DSCH & beyond

www.eliotquartett.com

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Bettina Schimmer Friederike Eckhardt
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